Wie eine Transferkultur Hochschulen verändert

Die Entwicklung einer hochschulweiten Transferkultur ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den nachhaltigen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Begleitevaluation der „Innovativen Hochschule“ (2020-2022) zeigt, dass Transfer nicht allein durch zentrale Transferstellen getragen werden kann – vielmehr braucht es eine strategische Verankerung, die von der Hochschulleitung unterstützt wird. Hochschulen setzen daher verstärkt auf Prozessinnovationen, Anreizsysteme und interne Multiplikator*innen, um Transfer als integralen Bestandteil der Hochschulorganisation zu etablieren. Die Forderung nach einer institutionellen Finanzierung des Transfers unterstreicht die Notwendigkeit, langfristige Strukturen zu schaffen, die über projektbasierte Ansätze hinausgehen.

Die Etablierung einer Transferkultur als Grundlage für die Professionalisierung des hochschulischen Transfergeschehens – Herausforderungen, Potenziale und Erfolgsfaktoren. In: Pausits et al. (Hg.), Transition and Transformation in Higher Education 2025, Studienreihe Hochschulforschung Österreich, 4. Band. Münster/New York: Waxmann. ISBN 978-3-8309-4986-2

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